Vom Glück der richtigen Gedanken

Lesepause mit Perspektive

Lesezeit: 3 Min. 

Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!
Sie tun’s trotzdem, ob Sie wollen oder nicht, richtig? Genau das passiert uns häufiger, als wir denken.


Warum ich dieses Buch empfehle
„Vom Glück der richtigen Gedanken“ von Karolien Notebaert zeigt, warum wir Gedanken nicht einfach „abschalten“ können und welchen Einfluss unser Denken auf unsere Lebenszufriedenheit hat.

Besonders spannend: Das Buch zeigt Strategien, mit denen wir lernen können, unsere Gedanken und Gefühle besser zu regulieren.


Was ich daran besonders schätze
Das Buch ist so gehaltvoll, dass ich es am liebsten gleich zweimal lesen möchte.
Viele kleine Experimente laden dazu ein, das Gelesene direkt auszuprobieren. Hier trifft Wissenschaft auf Praxisnähe und genau das gefällt mir besonders.


Ein Gedanke, der besonders nachwirkt
Der Rebound- oder Bumerang-Effekt beschreibt: Gedanken oder Gefühle, die wir unbedingt unterdrücken wollen, können umso stärker zurückkommen.
Denn unser Gehirn überprüft ständig, ob das Unterdrücken auch funktioniert.

Ein alltägliches Beispiel: Schlaf. Je krampfhafter wir versuchen einzuschlafen und das Wachsein „wegzubekommen“, desto schwieriger kann das Einschlafen werden.


Meine Einordnung als Coach
In meinen Klientengesprächen erlebe ich immer wieder: Menschen möchten belastende Gedanken oder Gefühle am liebsten schnell loswerden. Verständlich, besonders wenn sie viel Energie kosten.

Im Coaching schauen wir gemeinsam: Was hält mich fest? Was kann ich beeinflussen? Was möchte ich stattdessen?

Nicht jeder belastende Gedanke muss verschwinden, damit es uns besser gehen kann. Entscheidend ist, wie wir mit ihm umgehen.


Für wen dieses Buch geeignet ist
– Für Wissbegierige, die nicht nur Lösungen suchen, sondern auch verstehen wollen.
– Für Menschen, die neue Wege aus dem Gedankenkarussell suchen.
– Für alle, die ihre Gedanken nicht bekämpfen, sondern ihren Umgang damit verändern möchten.


Mini-Impuls für den Alltag
Wenn Sie nachts wachliegen, probieren Sie einmal etwas Paradoxes:

1. Benennen Sie, was gerade da ist.
„Es nervt mich und macht mir Druck, dass ich nicht schlafen kann.“
2. Erlauben Sie sich, wach zu sein.
„Es ist okay, dass ich gerade wach bin.“

Das bedeutet nicht, dass Sie das Wachsein gut finden. Akzeptanz bedeutet, den inneren Widerstand loszulassen.

Vielleicht helfen Sie Ihrem Gehirn damit sogar, den Rebound-Effekt auszutricksen.

Probieren Sie es aus und schreiben Sie gerne in die Kommentare: Kennen Sie den Gedanken „Ich MUSS jetzt schlafen“? Und was passiert, wenn Sie ihn loslassen?


Burnout entsteht nicht über Nacht – aber Prävention auch nicht
Die Lesepause mit Perspektive ist eine Einladung, neue Blickwinkel zu entdecken.
Wenn Sie merken, dass „Mehr vom Gleichen“ nicht mehr funktioniert, lassen Sie uns sprechen.

Nächste Lesepause: 06. Oktober

Bleiben Sie dran!
Mit besten Wünschen
Pia Köhler