Lesepause mit Perspektive

Lesedauer: 2 Min. 

Haben Sie schon einmal gereizt reagiert und sich kurz danach darüber geärgert?

Ein Moment zu viel Druck, zu wenig Zeit, zu viel Chaos am Morgen…
Und plötzlich ist sie da: Die Wut. Oder Unruhe. Oder Überforderung.

Gefühle, die wir eigentlich gar nicht haben wollen.

 

Warum ich dieses Buch empfehle

In einem meiner Resilienzkurse kam kürzlich genau diese Frage auf:
Wie gehen wir mit unangenehmen Gefühlen um, gerade im stressigen Alltag?

Zwischen Termindruck, Familienorganisation und eigenen Ansprüchen passiert es schnell: Wir reagieren gereizt – und fühlen uns danach schlecht.

Genau hier setzt „Das Einmaleins der Achtsamkeit. Vom täglichen Umgang mit alltäglichen Gefühlen.“ Von Jessica Wilker an.

 

Was ich daran besonders schätze

Es ist kurzweilig und kommt schnell auf den Punkt bzw. zur Übung. Das sieben-Tage-Programm lässt sich wunderbar in einen vollen Alltag einbinden.

Ein besonders kraftvolles Bild:

Gefühle wie Gäste zu betrachten. Auch unangenehme. Denn selbst ungeladene Gäste weisen wir nicht sofort ab. Wir nehmen sie erst einmal wahr.

 

Drei Gedanken, die nachwirken

  • „Nichts hört nämlich auf, so zu sein, wie es ist, nur weil wir es nicht haben wollen oder weil wir es unbedingt haben wollen.“

Dieser Satz erinnert daran, dass Widerstand gegen Gefühle diese oft verstärkt – Akzeptanz ist der erste Schritt zur Veränderung.

  • „Nichts bleibt alles vergeht.“

Das gilt nicht nur für schöne Momente, sondern auch für belastende Gefühle – sie sind vorübergehend, auch wenn sie sich gerade sehr präsent anfühlen.

  • „Nur Mut! Nicht aufgeben! Hindernisse können überwunden werden.“

Gerade im Umgang mit schwierigen Gefühlen braucht es Geduld – Veränderung ist möglich, auch wenn sie Zeit braucht.

 

Meine Einordnung als Coach

In Gesprächen höre ich oft, wie viel Energie es zieht, sich immer wieder über Situationen oder Menschen zu ärgern.

Deshalb stelle ich gerne eine einfache Frage:
Was kostet Sie dieses Gefühl gerade wirklich?

Wir können unsere Gefühle nicht abstellen. Aber wir können lernen, wie wir mit ihnen umgehen.

Und genau darin liegt ein entscheidender Hebel für mehr Resilienz.

 

Für wen dieses Buch geeignet ist

  • Für alle, die bewusster mit ihren Gefühlen umgehen möchten
  • Für Menschen, die Verantwortung für ihr Erleben übernehmen wollen

Wichtig:
Bei starken Belastungen wie z. B. Panikattacken ersetzt das Buch keine fachliche Unterstützung. Bitte wenden Sie sich hier an medizinische oder therapeutische Fachpersonen.

 

Mini-Impuls für den Alltag

Schaffen Sie einen kleinen Abstand:

Statt
❌ „Ich bin traurig“

probieren Sie
✅ „Da ist Traurigkeit.“

Beobachten Sie, was sich verändert.

 

Burnout entsteht nicht über Nacht – aber Prävention auch nicht

Die Lesepause mit Perspektive ist eine Einladung, neue Blickwinkel zu entdecken.

Wenn Sie merken, dass „Mehr vom Gleichen“ nicht mehr funktioniert, lassen Sie uns sprechen.

Bleiben Sie dran!

Mit besten Wünschen

Pia Köhler

Lesepause mit Perspektive

Lesedauer: 2 Min. 

Sie funktionieren. Sie leisten. Sie geben 150 %. Und trotzdem fühlen Sie sich innerlich leer?

In meiner Arbeit mit Klient*innen erlebe ich genau das immer wieder: Nach außen souverän. Nach innen erschöpft. Burnout entsteht selten plötzlich. Es ist ein Prozess, oft begleitet von dem Gedanken: „Ich schaffe das schon.“

Genau deshalb empfehle ich heute den kleinen „Anti-Burnout-Coach“ von Mag. Roland König. Das Buch zeigt 35 konkrete Wege, um Stress nicht nur auszuhalten, sondern vielmehr zu verstehen und aktiv gegenzusteuern.

Was ich an diesem Buch besonders schätze:

  • Es sensibilisiert durch Information. Und Verstehen ist oft der erste Schritt zur Veränderung. Eine Klientin sagte einmal zu mir: „Allein das Wissen hat schon etwas verändert.“
  • Ehrlich und einfühlsam erklärt es „Warum trifft es gerade mich?“
  • Das Buch zeigt: Ein Burnout ist nicht die eigentliche Last. Es ist das Zeichen dafür, dass die Last zu groß geworden ist. Es ist kein Gegner, den wir bekämpfen müssen, es ist mehr, wie ein Freund, der sagt: „Pass auf dich auf!“
  • Es bietet alltagstaugliche Impulse statt theoretischer Konzepte.

Ein Gedanke daraus gefällt mir besonders:

Wenn unser Handy nur noch 7 % Akku hat, suchen wir sofort eine Steckdose.
Wenn zu viele Prozesse gleichzeitig laufen, wird es heiß und langsam, wir starten neu. Mit unserem eigenen Energiehaushalt gehen wir oft deutlich nachlässiger um.

Doch auch wir brauchen:

  • regelmäßige Aufladung
  • bewusste Pausen
  • das Schließen von „Apps“, die dauerhaft im Hintergrund Energie ziehen

Reflexionsfrage für Ihre Lesepause:

Welche „Apps“ laufen bei Ihnen gerade im Hintergrund und kosten Kraft?
Und welche könnten Sie bewusst schließen?

Das Buch richtet sich an Menschen, die eigenständig erste Schritte gehen möchten. Wenn Sie jedoch merken, dass Ihr Akku dauerhaft im roten Bereich ist, dann braucht es mehr als gute Vorsätze.

In meinen Coachings arbeite ich mit einem strukturierten Ansatz, der Stressmuster sichtbar macht, innere Antreiber entschlüsselt und nachhaltige Resilienz aufbaut.

Die Lesepause mit Perspektive ist eine Einladung neue Blickwinkel zu entdecken. Wenn Sie merken, dass ‚Mehr vom Gleichen‘ nicht mehr funktioniert, lassen Sie uns sprechen.

Bleiben Sie dran!

Mit besten Wünschen

Pia Köhler

Lesepause mit Perspektive

Lesedauer: 2 Min. 

Mit der Lesepause mit Perspektive schlage ich ein neues Kapitel auf: Ich nehme Sie mit auf eine Reise durch die Welt der Bücher und lade Sie ein neue Perspektiven zu entdecken.

Kommen Sie mit!?

Die erste Lesepause widmet sich dem Buch „Energie hoch. Erschöpfung runter.“ von Dr. Fritz Hemmerich.

Kennen Sie das Gefühl, als ob Ihnen jemand den Stecker gezogen hat und Sie sich fragen, wo die Steckdose zum Energietanken ist?

Bei meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Klienten den Bezug zu ihrem Körper und den „hauseigenen“ Warnsignalen verloren haben. Hier bietet das Buch einen ersten Einstieg mit zahlreichen Atem- und Körperübungen, die im Alltag leicht umsetzbar sind. Ergänzt wird das Angebot durch einen Online-Zugang, mit begleitenden Videos zu den Übungen. Den „Nachtwächter-Rundgang“ möchte ich Ihnen besonders an’s Herz legen.

Statt eines rein sachlich-wissenschaftlichen Zugangs wählt der Autor bewusst eine narrative Erzählform, die den Leser niedrigschwellig und zugleich wirkungsvoll an das Thema heranführt. Im Mittelpunkt stehen die Protagonisten Julia und Martin, deren persönliche Entwicklung den roten Faden des Buches bildet. Durch ihre Erfahrungen, Fragen und Erkenntnisse werden die Leserinnen und Leser eingeladen, sich selbst wiederzufinden und eigene Muster zu reflektieren. Diese erzählerische Rahmung schafft Nähe, weckt Neugier und ermöglicht ein Lernen über Identifikation und eigenes Erleben, statt über abstrakte Theorie.

Reflexionsfrage für Ihre eigene Lesepause:

Wann in Ihrem Alltag spüren Sie, dass Sie eine Pause bräuchten und machen trotzdem weiter, anstatt sich eine kleine Auszeit zu gönnen? Ich meine nicht den nächsten Urlaub, sondern die Kaffeepause ohne Handy, den Blick in die Ferne schweifen lassen oder den Spaziergang um den Block.

Wenn Sie merken, dass Ihnen Ihre Energie im Alltag immer öfter abhandenkommt und Erschöpfung beginnt immer mehr Raum einzunehmen, bietet das Buch einen ersten Einstieg, mit Grundlagen, die leichtfüßig vermittelt werden. Wer nach Zahlen, Daten, Fakten sucht findet in den Endnoten Literaturhinweise.

Die Lesepause mit Perspektive ist eine Einladung neue Blickwinkel zu entdecken, denn ich sage in Gesprächen mit meinen Klienten immer gerne „Mehr vom Gleichen hilft nicht“. Wenn Sie sich Unterstützung dabei wünschen neue Perspektiven zu entdecken, begleite ich Sie gerne. 

Bleiben Sie dran!

Mit besten Wünschen

Pia Köhler